Apotheker wagt Neubau mit innovativem Konzept

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Berlin -

Hannes Clasen hat den Grundstein für seine neue Paracelsus-Apotheke gelegt. Der neue Standort im niedersächsischen Langwedel-Daverden soll modern und großzügig gestaltet werden. Der Clou: Der Apotheker integriert in den Neubau nicht nur eine direkt angrenzende Wohnung für sich und seine Familie, sondern auch noch ein Café. Zur Grundsteinlegung haben die Bäcker und künftigen Nachbarn bereits eine Kostprobe des Kuchens mitgebracht.

„In der Zukunft haben wir Platz für alle möglichen Ideen,“ beginnt Hannes Clasen, Inhaber der Paracelsus-Apotheke in Langewedel-Daverden, das Gespräch. In den aktuellen Räumlichkeiten sind zwar alle Prozesse gut eingespielt, doch es fehlt an Raum für Entwicklung. „Natürlich können wir hier immer noch gut weiterarbeiten, aber wir haben neue Ideen und wollen uns vergrößern.“ Bei der Planung der Raumaufteilung war Clasen klar, worauf geachtet werden sollte: „Der Fokus liegt eindeutig auf dem Backoffice-Bereich. Ich möchte, dass dieser Bereich durch das neue Platzangebot übersichtlicher wird. Ich freue mich auf mehr Platz beim Botentisch und Abholerregal.“

Auch die Verblisterung soll ausgebaut werden. „Patientenindividuelle Verblisterung ist bei uns ein Thema, dass immer größer wird“, berichtet der Apotheker. Hierfür kann am neuen Standort ein großer Raum eingerichtet werden. Hier bestehe dann genügend Platz für Wachstum. Doch es geht dem Inhaber auch um seine Angestellten: „Der Neubau soll es vor allem den Mitarbeiter angenehmer machen.“ Clasen möchte, dass seine Mitarbeiter auch enstpannen können und die Pausen so angenehm wie möglich werden. „Die Mitarbeiter kriegen auch einen großen Aufenthaltsraum mit Sofa und TV, wo man die Mittagszeit auch gerne verbringen möchte. Darüber hinaus bekommen sie auch eine eigene Terrasse für die Pause und ein großes Notdienstzimmer.“

Der Apotheker steht im ständigen Austausch mit seinem Team, so weiß er immer, was seinen Angestellten wichtig ist. „Wir werden dann einen Drive-In haben, damit die älteren Patienten, aber auch die gestressten Eltern mit kranken Kindern auf dem Rücksitz nicht erst aussteigen müssen, die Kinder abschnallen müssen und mit ihren kleinen in die Apotheke kommen müssen.“ Der Schalter bietet einen vollwertigen Arbeitsplatz. Für Clasen ist die Entscheidung für den Drive-In-Schalter aber noch mehr: „Es ist auch ein ganz klarer Sicherheitsaspekt. Mit dem Drive-In-Schalter kann ich meinen Apothekerinnen mehr Sicherheit geben. Dank eigenem Kassenplatz ist man stets am Kunden. Es müssen keine langen Wege zurückgelegt werden, wenn mal etwas im Computer nachgeschaut werden muss, oder der Kunde mit Karte zahlen möchte.“

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