Apotheker schlägt Räuber mit Mülleimerdeckel in die Flucht

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Berlin - Der Unbekannte kam abends um halb sieben und bedrohte eine Angestellte der Apotheke Charlottenburg Nord mit einer Spielzeugpistole. Er forderte die Herausgabe der Einnahmen. Der Ehemann der Apothekerin schlug den Räuber auf kuriose Weise in die Flucht.

Er hatte nämlich blitzschnell erkannt, dass es sich nicht um eine richtige Waffe, sondern um ein Spielzeugmodell handelte. Mit Hilfe eines Mülleimerdeckels vertrieb er den überraschten Räuber. Die Apothekenmitarbeiter blieben unverletzt. Die Apotheke liegt in einem relativ ruhigen Wohngebiet in der Nähe einer U-Bahnstation. Dorthin lief auch der Täter, der entkommen konnte. Ein Raubkommissariat der Berliner Polizei übernahm die Ermittlungen.

Immer wieder werden Apotheken zum Ziel von Überfällen. Zuletzt ereignete sich im sächsischen Bad Schlema eine ungewöhnliche Tat: Zwei Männer überfielen dabei die Bad-Apotheke und bedrohten eine Mitarbeiterin mit einem Beil. Der Einsatz eines Beils bei einem Überfall ist relativ selten, am häufigsten werden Menschen in der Offizin mit Messern, Pistolen oder Pistolen-Attrappen bedroht.

Die beiden maskierten Männer wollten in Bad Schlema die Kasse aufbrechen. Dabei überraschte die Frau die beiden Täter. Sie erbeuteten eine geringe Menge Bargeld und flüchteten. Zum Zeitpunkt des Überfalls waren keine Kunden in der Offizin.

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