Werbekostenzuschüsse

Wie OTC-Hersteller Versandapotheken unterstützen Patrick Hollstein, 23.11.2016 10:27 Uhr

Berlin - Versandapotheken haben sich etabliert; nur rentabel lässt sich das Geschäft vielfach noch nicht betreiben. Eine wichtige Einnahmequelle sind die Werbekostenzuschüsse (WKZ) der OTC-Hersteller. Wie Insider berichten, halten sich einige Versender nur über Wasser, weil die Industrie sie offensiv als Werbeflächen nutzt.

WKZ sind aus dem stationären Handel bekannt: Wer als Hersteller mit einem Aufsteller oder mit Dekomaterialien einen Teil der Verkaufsfläche für sich will, muss dem Inhaber einen bestimmten Zuschuss oder Rabatt gewähren. Große Handelsketten wie dm verlangen sogar einen Obolus dafür, dass sie bestimmte Produkte überhaupt ins Sortiment nehmen.

Die Apotheken als Einzelbetriebe haben einen deutlich schlechteren Stand: In Zeiten, in denen die Hersteller ihre Budgets in Endverbraucherwerbung stecken, um eine Nachfrage zu erzeugen (Pull-Effekt), bleibt weniger Geld für die Handelspartner übrig. Die Platzierung im Schaufenster wird noch belohnt, WKZ für die Platzierung greifen nur noch große Apotheken ab. Selbst die Kooperationen haben es mitunter schwer, die Umsetzung von Werbemaßnahmen sicherzustellen.

Da kommen die Versandapotheken geradezu als ideale Partner daher. Bei knapp 26 Millionen Seitenaufrufen alleine bei der Shop-Apotheke im vergangenen Jahr kann eine gewisse Reichweite vorausgesetzt werden – bei einer Klientel, die ein grundsätzliches Interesse und eine gewisse Kaufbereitschaft mitbringt.

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