Die Zugpferde der Versandapotheken

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Berlin - Warum kaufen Kunden bei Versandapotheken? Aus Bequemlichkeit? Wegen der Anonymität? Wegen des günstigeren Preises? Die Unternehmensberatung Sempora hat sich die Daten von Insight Health genauer angesehen und die Zugpferde unter den OTC-Kategorien ausgemacht.

Sempora hat mehr als zehn Millionen OTC-Warenkörbe aus dem Zeitraum Januar bis Juli 2018 mit mehr als 30 Millionen Bonpositionen und 40 Millionen Packungen analysiert, um das Kaufverhalten bei Versandapotheken zu entschlüsseln. Fazit: Verbraucher geben im Durchschnitt 43,69 Euro pro Kauf in Internetapotheken aus. Dabei liegen rein statistisch 2,8 unterschiedliche Produkte im Warenkorb und etwa 3,8 Packungen.

Dabei gibt es je nach Kategorie deutliche Unterschiede: So liegt die Durchschnittsbestellung bei 60,76 Euro und damit 39 Prozent höher, sobald sich Grippeprodukte wie Grippostad, Wick Medinait oder Aspirin Complex im Warenkorb befinden. Gleichzeitig bestellten die Käufer 5,8 unterschiedliche Produkte, insgesamt 7,5 Packungen. Laut Sempora werden also unterschiedliche Erkältungsprodukte gleichzeitig bestellt, um die verschiedenen Symptome zu bekämpfen. „Dieses aus der stationären Apotheke bekannte Kaufverhalten überträgt sich offensichtlich auch auf Internetbestellungen – trotz der im Zweifel längeren Wartezeit auf die Lieferung des Versandhandels.“

Bei hochpreisigen Produkten wie Probiotika liegt der Warenkorb bei 77,82 Euro; allerdings werden hier nur 3 Produkte beziehungsweise 4,2 Packungen bestellt. Ähnlich sieht es bei Ginkgo-Produkten aus; hier liegt der Warenkorb bei 100,36 Euro bei 3,5 Produkten beziehungsweise 4,5 Packungen.

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APOTHEKE ADHOC Debatte

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