Hier sind Versandapotheken wirklich billiger

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Berlin - „Das gibt’s im Internet aber billiger!” Kein Satz, den Apotheker gerne von ihren Kunden hören. Aber bei welchen Produkten ist die Konkurrenz aus dem Netz wirklich günstiger? Wie sehen die Preismuster aus, was sind die Ankerprodukte? Für APOTHEKE ADHOC hat das Marktforschungsunternehmen Insight Health die Sortiments- und Preisgestaltung von Versand- und Offizinapotheken im nicht verschreibungspflichtigen Bereich analysiert.

Laut Insight Health liegt der effektive Endverbraucherpreis für das nicht verschreibungspflichtige Apothekensortiment exklusive Diagnostika in den Apotheken vor Ort im Durchschnitt 10 Prozent unter dem gelisteten Apothekenverkaufspreis (AVP). Die Versandapotheken sind mit 29 Prozent Rabatt deutlich günstiger.

Ein Unterschied zeigt sich bei den Warengruppen: Bei Arzneimitteln ist der Vorteil online mit 33 Prozent größer als bei Nichtarzneimitteln (25 Prozent), in der Offizin ist es umgekehrt (8 vs. 12 Prozent).

Sonderangebote sind in den Apotheken vor Ort in den verschiedenen Preisklassen gleichermaßen zu finden; im Versandhandel zeigt sich ein klares Gefälle: Bei den preiswertesten Präparaten können Verbraucher bis zu 36 Prozent gegenüber dem Listenpreis sparen, in den oberen Gruppen liegt die Differenz zum empfohlenen Abgabepreis nur bei 28 Prozent.

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