So oft gehen Apothekenkunden fremd

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Berlin - Dann kaufe ich das eben im Internet. Diesen Satz hat wohl jeder Apothekenmitarbeiter schon einmal gehört. Dann geh‘ doch zu DocMorris, möchte man solchen Kunden am liebsten hinterher rufen – in Anlehnung an den Werbespot eines Discounters. Tut man aber nicht. Aber was sind das eigentlich für Verbraucher, die ihre Arzneimittel tatsächlich online bestellen?

Das Marktforschungsunternehmen GfK beschäftigt sich seit Jahren mit dem Einkaufsverhalten von Apothekenkunden. Aktuell beobachten die Experten aus Nürnberg, dass die Wachstumskurve der Versandapotheken vorerst beendet scheint – nicht beim Umsatz, aber bei der Käuferreichweite.

Nach einem jahrelangen stabilen Aufwärtstrend hat sich die Zahl der Kunden, die Medikamente im Versandhandel einkaufen, bei rund 12 Millionen eingependelt. „Das starke Wachstum der Jahre 2013/14 ist vorbei“, sagte Frank Weidle von GfK beim Kongress des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA) in Berlin.

Die Reichweite der Offizinapotheken ist laut Weidle sogar rückläufig, seit zwei Jahren ist sie unter die Grenze von 30 Millionen Verbrauchern abgesackt. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 56 Millionen Menschen, die selbstständig ihre Einkäufe erledigen können.

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