Stada vertreibt Cannabis

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Berlin - Stada beginnt mit dem Vertrieb von medizinischem Cannabis. Unter der Marke CannabiStada entsteht ein neues Produktportfolio aus Blüten und Vollextrakten. CannabiStada gehört zu Stadapharm, der Sparte, die unter anderem für Spezialpharmazeutika zuständig ist.

„Stada ist einer der ersten führenden Arzneimittelhersteller, der mit medizinischem Cannabis in Deutschland sein Portfolio erweitert“, sagt Stada-CEO Peter Goldschmidt. „Dabei profitieren wir von unserer Expertise im Bereich der Spezialpharmazeutika und ergänzen diese mit einem modernen Produktportfolio in der patientenindividuellen Therapie.“ Damit wolle der Konzern seinen Anspruch unterstreichen, noch stärker als „Go-To“ Partner für Ärzte und Apotheker wahrgenommen zu werden. Neben Unterstützung zu Forschungsstand und Patientenerfahrungen mit medizinischem Cannabis solle auch Orientierung im Verordnungs- und Erstattungsprozess geschaffen werden.

Deshalb biete Stadapharm begleitend zum neuen Portfolio ein umfangreiches Serviceangebot an Materialien und gezielten Fortbildungen für Ärzte und Apotheker sowie Informationen für Patienten an. Ein eigens für medizinisches Cannabis geschulter Außendienst informiert demnach Ärzte zu medizinischen Aspekten sowie zur praktischen Anwendung von medizinischem Cannabis, der Verordnung, Antragstellung zur Kostenübernahme durch Krankenkassen und beim individuellen Einstellen von Patienten. Stada setze sich außerdem auch für die Vereinfachung der Cannabisverordnung ein, um den Zugang zu medizinischem Cannabis und dessen Therapievorteilen zu verbessern. Da gibt es bislang einigen Nachholbedarf, wovon die vielerorts nach wie vor hohe Ablehnungsquote seitens der Krankenkassen spricht.

Bei der Therapie mit medizinischem Cannabis geht es vor allem um chronische Schmerzpatienten, bei denen etablierte Medikationen, beispielsweise mit Opioiden, keine zufriedenstellende Therapieerfolge erzielen. Weiterhin kann medizinisches Cannabis auch bei Patienten mit Spastiken bei Multipler Sklerose und weiteren neurologischen und onkologischen Therapiefeldern eingesetzt werden, so Stada.

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