Rabattvereinbarungen

Stada unterschreibt Cannabis-Verträge

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Berlin -

Rabattverträge für Medizinalcannabis scheinen sich durchzusetzen. Jetzt hat auch Stada zwei entsprechende Vereinbarungen geschlossen.

Mit der AOK Nordost hatte Stada bereits einen Rabattvertrag für die Cannabis-Vollextrakte der Marke CannabiStada abgeschlossen, der im Dezember in Kraft getreten und seit dem 1. Januar auch in der Lauer-Taxe hinterlegt ist. Zum 1. Februar tritt ein weiterer Rabattvertrag mit der IKK Classic in Kraft.

Mit dem Abschluss der Rabattverträge soll laut Hersteller der Zugang zu einer Cannabinoid-haltigen Therapie erleichtert werden und als ergänzende Therapiemöglichkeit weiter an Akzeptanz gewinnen. Die Rabattverträge tragen laut Stada außerdem zu einer wirtschaftlicheren Patientenversorgung bei.

Madlen Kuhr, Leiterin Business Unit Cannabis bei Stada: „Wir freuen uns sehr, dass wir zu den ersten deutschen Pharmaunternehmen gehören, die sich proaktiv um die Wirtschaftlichkeit der Verordnung von Cannabis kümmern und nun eng mit zwei großen gesetzlichen Krankenkassen zusammenarbeiten. Im Sinne unseres Auftrags ‚Caring for People’s Health as a Trusted Partner‘ tragen wir damit auch zur Akzeptanz von medizinischem Cannabis als zusätzliche Behandlungsmethode und zur Erleichterung der Kostenübernahme bei.“

Stada hatte medizinisches Cannabis im März 2021 eingeführt, zunächst mit vier verschiedenen Cannabis-Blüten. Inzwischen sind auch drei Vollspektrum-Extrakte verfügbar, für die die Rabattverträge gelten:

  • CannabiStada Extrakt THC 25/CBD 1
  • CannabiStada Extrakt THC 10/CBD 10
  • CannabiStada Extrakt THC 1/CBD 25

Die Vollspektrumextrakte können auf einen Löffel, Brot, Butterkeks oder ein Stück Zucker getropft und eingenommen werden und sind patientenindividuell dosier- und kombinierbar. Die Extraktion erfolgt immer aus gleichbleibenden Kultivaren.

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