Shop Apotheke erwartet 30 Prozent Wachstum

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Berlin - Die Shop-Apotheke stellt ihren Aktionären ein besseres Jahresergebnis in Aussicht gestellt. Die niederländische Versandapotheke rechnet nach einem starken zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von mindestens 30 Prozent. Vorher standen mindestens 20 Prozent auf dem Zettel.

Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) peilt die Shop-Apotheke jetzt bereinigt eine Umsatzmarge von 1 bis 2 Prozent an. Vorher wurde lediglich ein positives bereinigtes Ebitda in Aussicht gestellt.

Der Versender begründet den Optimismus damit, dass sich mit dem schon bekannten kräftigen Umsatzanstieg im zweiten Quartal auch die Ergebniskennzahlen „deutlich verbessert“ hätten. Außerdem gebe es eine „insgesamt leicht verbesserte Visibilität“ für das Jahr.

Das zweite Quartal lag bei Shop-Apotheke mit 190 Millionen Euro ein Drittel über Vorjahr, wobei hier neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz enthalten sind. CFO Jasper Eenhorst erklärte unlängst: „Nach einem bereits starken Jahresauftakt haben wir unser Wachstum im zweiten Quartal nochmals beschleunigen können. Während die positive Entwicklung im März vorrangig auf Bestellungen von Bestandskunden basierte, haben wir durch gezielte Maßnahmen im zweiten Quartal eine Rekordzahl neuer Kunden dazu gewonnen. Unterm Strich liegen wir damit über unseren ursprünglichen Erwartungen.“ Angesichts der Kapazitätsgrenzen am derzeitigen Standort in Venlo könne sich das Wachstum in den kommenden zwei Quartalen jedoch möglicherweise temporär leicht abschwächen.

Das Rx-Geschäft legte im zweiten Quartal um 13 Prozent gegenüber Vorjahr zu, im ersten Quartal waren es sogar 23 Prozent. Viele Kunden hätten sich im März mit Medikamenten bevorratet. „Darüber hinaus waren andere bekannte Infektionskrankheiten dank der gelebten Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen in der Bevölkerung insgesamt rückläufig. Dies führte zu einer geringeren Nachfrage an verschreibungspflichtigen Medikamenten.“

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