Sartorius investiert in den Ausbau der Produktion

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Göttingen - Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius will im laufenden Jahr 400 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten stecken. Damit reagiert das Göttinger MDax-Unternehmen auch auf den steigenden Bedarf der Pharmabranche. Diese hat im Zuge der Corona-Pandemie ihre Impfstoffforschung erheblich hochgefahren. 2020 hatte die Investitionssumme noch bei 240 Millionen Euro gelegen. Die Lieferketten bei Sartorius seien inzwischen zum Teil angespannt, hieß es in einer Unternehmenspräsentation zur Bilanzvorlage für 2020.

Der Konzern, der auch als Dax-Kandidat gilt, wird seine Kapazitäten nach eigenen Angaben an mehreren Standorten weltweit ausbauen. In Yauco in Puerto Rico will Sartorius ab 2022 mit der Produktion von Zellkulturmedien beginnen, 100 neue Arbeitsplätze sollen zudem am neuen Standort Marlborough in den USA entstehen.

In Europa werde der Schwerpunkt auf Deutschland mit dem zentralen Standort Göttingen sowie Guxhagen liegen. Weitere Investitionen seien etwa im finnischen Kajaani und in Peking in China geplant. In Südkorea soll ein komplett neuer Standort für Zellkulturmedien entstehen.

Im vergangenen Jahr hatte die Corona-Pandemie Sartorius einen Auftragsboom beschert, der Auftragseingang zog um fast die Hälfte an. Der Konzernumsatz stieg um knapp 28 Prozent auf rund 2,34 Milliarden Euro. Unter dem Strich kletterte der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um rund 44 Prozent auf 226,3 Millionen Euro.

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