McKesson: Phoenix kauft Europageschäft

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Die Akquisition finde vor dem Hintergrund hoher Wettbewerbsintensität und zunehmenden Margendrucks in der europäischen Gesundheitsbranche statt. Demografischer Wandel und wachsendes Gesundheitsbewusstsein steigerten gleichzeitig die Nachfrage nach stationären sowie digitalen Gesundheitsdienstleistungen und -produkten. „Mit dem Ausbau unserer europäischen Präsenz stellen wir die Phoenix Group noch robuster für zukünftige ökonomische und regulatorische Marktveränderungen auf. Zudem bieten sich uns dadurch neue Möglichkeiten, die digitale Transformation des Gesundheitssektors in Europa zum Wohle der Patienten aktiv mitzugestalten“, sagt Seidel.

Der reibungslose Übergang für Kunden und Patienten von McKesson Europe zu Phoenix habe oberste Priorität. Man werde die zuverlässige Versorgung mit Arzneimitteln sicherstellen. Patienten würden in den Apotheken beider Unternehmen auch zukünftig von bewährter Beratung profitieren. Den unabhängigen Apotheken würden neben etablierten auch neue Produkte und Dienstleistungen zur stationären und digitalen Kundenbindung und –gewinnung zur Verfügung stehen.

Bei McKesson Europe verbleibt das Geschäft in Großbritannien mit rund 1800 Apotheken (LloydsPharmacy) und dem Großhändler AAH. Auch der österreichische Großhändler Herba Chemosan und in Norwegen die Apotheken (Vitusapotek/Ditt Apotek) und der Großhändler Norsk Medisinaldepot sowie das Geschäft in Dänemark gehören nicht zum Deal dazu.

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