Brexit: Chance für Reimporteure

, Uhr

Berlin - Das britische Pfund ist seit dem Brexit-Votum auf Talfahrt. Auch wenn der offizielle Antrag auf Austritt aus der EU noch nicht eingegangen ist, warnt die Industrie schon jetzt vor dramatischen Folgen. Für die Reimporteure in Deutschland könnte das Votum der Briten aber Vorteile bedeuten.

Mit einem Austritt aus der EU würde ein bedeutender Importmarkt wegbrechen. Bisher ist Großbritannien einer der größten Konkurrenten für Deutschland, was den Handel mit Reimporten angeht. Angesichts des starken Pfunds wurde von britischen Händlern viel in Ländern wie Polen, Tschechien, Griechenland, Frankreich und Spanien eingekauft.

Die Unruhe um den drohenden Ausstieg ist dem Vernehmen nach bereits bei den Lieferanten zu spüren. Die Arzneimittelhändler in den Exportländern sehen sich bereits nach alternativen Abnehmern um. Die deutschen Reimporteure könnten von größerer Auswahl und besseren Konditionen profitieren.

Bei einem „Radikal-Brexit“ werden alle bisherigen Handelsabkommen mit Großbritannien abgelöst und das Land wie ein Drittstaat behandelt. Dann wären auch Exporte von der Insel nicht mehr möglich. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die britische Regierung auch nach einem Austritt weiter Handelsabkommen mit der EU schließen wird.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
US-Staatsanwälte schreiben an Zuckerberg
Facebooks Umgang mit Impfgegnern»
Nur noch eine Rezeptur pro Verordnung
Platzmangel durch Hash-Code und Z-Daten»
Dosierungsangabe
Achtung Retax: >>2x»