Aesku-Test

Douglas-Chefin wirbt für Laientest

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Berlin -

Die Parfümeriekette Douglas hat das Sortiment erweitert. Das Hamburger Unternehmen bietet neu den Schnelltest Aesku Rapid für Laien an, den auch Aldi im Sortiment hat. Douglas-Chefin Tina Müller wirbt für das Testen.

Der Aesku-Test eigne sich „sehr gut für die Anwendung durch Laien“, wirbt Douglas im eigenen Webshop für das Produkt. „Das selbstständige Testen zu Hause als auch die Anwendung in Testszenarien in verschiedenen Einrichtungen und Betrieben wird mit diesem Laientest deutlich erleichtert und angenehmer.“ Angeboten wird eine Packung mit fünf Laientests für 32,99 Euro. Die Produkte sind auf Lager.

Auch der Discounter Aldi verkauft den Test des rheinland-pfälzischen Unternehmens mit Sitz in Wendelsheim. Dort kostet eine Packung rund 25 Euro. Abgegeben wird angesichts der hohen Nachfrage eine Box pro Person. Bei Douglas wird nicht kontingentiert: Auch mehrere Packungen können in den Warenkorb gelegt werden.

Müller freut sich über den Neuzugang und wirbt auf dem Karriereportal Linkedin für Schnelltests: „Montagmorgen, als Erstes ein Corona Antigen Test. Wir bei Douglas testen uns, wenn wir ausnahmsweise ins Büro kommen und nicht im Home Office sind.“ Dies sei „ein kleiner Schritt in die Normalität“. Die Tests seien jedoch keine langfristige Lösung, sondern eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Regeln.

Der Sars-Cov-2-Test von Aesku wurde am 6. März zugelassen und lag wenige Tage später im Aldi-Regal. Über einen QR-Code auf der Packung konnten sich Testpersonen ein Zertifikat ausstellen lassen. Es war möglich, den QR‐Code mehrfach zu benutzen und sich selbst ein negatives Test‐Ergebnis auszustellen. Zum anderen war durch Erraten von Dateinamen ein Zugriff auf Daten aus dieser Funktion möglich. Beide technische Lücken seien geschlossen worden. „Wir haben festgestellt, dass ein Spezialist für hochqualitative Schnelltests nicht gleichzeitig auch ein Spezialist für eine Software sein kann und entsprechend gehandelt“, sagte Geschäftsführer Dr. Torsten Matthias. Er setzt sich für eine bundesweit einheitliche Plattform‐Lösung zur Erstellung von Schnelltestzertifikaten ein.

Die großflächige Verfügbarmachung von Schnelltests zur Bekämpfung der Corona‐Pandemie bleibe die oberste Priorität. Ab Mittwoch soll das Land Rheinland-Pfalz 7 Millionen Einheiten erhalten.

 

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