Corona-Krise

Beiersdorf streicht Prognose

, Uhr
Berlin -

Der Hamburger Kosmetik- und Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat seine Finanzziele wegen der Corona-Pandemie gekippt.

„Wir haben uns neue Mittelfristziele gesetzt“, sagte Finanzvorstand Astrid Hermann am Mittwoch. Aber wegen der Unsicherheiten könne man keine konkreten Zahlen nennen. „Das wollen wir uns noch ein bisschen aufheben“. Bislang war eine operative Rendite von 16 bis 17 Prozent bis 2023 angepeilt.

Beiersdorf hat wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 8,2 Prozent auf 7,025 Milliarden Euro hinnehmen müssen. „Organisch“, das heißt aus eigener Kraft, gibt das Unternehmen ein Umsatzminus von lediglich 5,7 Prozent an. Weltweite coronabedingte Restriktionen in wichtigen Märkten und Reisebeschränkungen hätten die Geschäftsentwicklung erheblich beeinträchtigt - vor allem im zweiten Quartal. Der Konzerngewinn schrumpfte um 19,3 Prozent auf 636 Millionen Euro.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Verminderte Klebkraft und Wirkung?
Fentanyl-Pflaster mit Kristallen
Nachbeobachtungszeit abgeschlossen
Hantavirus-Ausbruch kurz vor dem Ende
Mehr aus Ressort
Kampagne gegen Konkurrenz-Impfstoff
Sanofi: EU-Kommission leitet Kartelluntersuchung ein

APOTHEKE ADHOC Debatte