Berlin -

Den Apotheker gibt es nicht nur in seiner Apotheke. Vertreter dieser Spezies trifft man oft auch auf unverhofften Positionen in Industrie, Verwaltung und Forschung. Hier erklären Branchenpromis, warum sie Pharmazie studiert haben, warum es kein besseres Fach gegeben hätte und was ihr eigentlicher Traumberuf war. Raten Sie mal, für wen Pharmazie nur eine Verlegenheitslösung war oder wer gerne Papst geworden wäre.

Dr. Markus Rudolph, Geschäftsführer Infectopharm

Der Klassiker: Als Junge bekam er einen Chemiebaukasten geschenkt, nach und nach baute er sich ein kleines Labor auf. Wenn schon Fußballprofi keine Option war, wollte Rudolph eben Lehrer für Chemie, Biologie und Sport werden. Beim Wehrdienst nahm ihn im Bundeswehrkrankenhaus die Apothekerin unter ihre Fittiche und begeistere ihn für die Pharmazie als „Studium generale“. „Sie war erfolgreich, nochmals Danke Frau Dr. F.!“

Rudolph studierte in Frankfurt, im 6. Semester verliebte er sich in die Pharmazeutische Technologie. „Ich wollte unbedingt in der Entwicklung arbeiten, so schloss sich die Promotion an. Später kam dann der Spaß dazu, die Produkte auch zu vermarkten.“ So kam er über Merck zu Infectopharm.

Die Offizin hat Rudolph immer Spaß gemacht, er vermisst sie aber nicht. Denn seine Frau – die ihn als Offizinapothekerin „locker in die Tasche steckt“, wie er sagt – berichtet häufig von „interessanten“ Beratungsbesprächen. Außerdem gibt es bei Infectopharm ein beratendes Apothekerboard: „Das hält die Erinnerung an den Handverkauf wach.“

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