Österreich

Pfizer-Manager: „Niki Lauda war mein erster Boss“

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Berlin -

Der Tod von Niki Lauda hat die Welt bewegt. Auch für den Österreichchef von Pfizer ist die Rennfahrer-Legende eine wichtige Person. „Er war mein erster Boss“, sagt Robin Rumler.

Rumler ist mehr als 25 Jahre in der Pharmabranche tätig, davon seit 14 Jahren bei Pfizer in Österreich. Seit zehn Jahren verantwortet er das komplette Geschäft. Davor war er im Marketing des US-Konzerns tätig.

Seine erste Stelle hatte er jedoch außerhalb der Pharmaindustrie. Rumler kommt aus der Luftfahrt. Dort lernte er auch Lauda kennen; er sei sein erster Chef gewesen, als er 1986 bei der Firma Lauda Air als Flugbegleiter tätig war. Der Leitspruch des Unternehmens sei „Service is our Success“ gewesen. Der Slogan war prägend: „Ich werde Niki Lauda nie vergessen.“

Als Flugbegleiter war der damals 24-Jährige eine Saison während seines Medizinstudiums tätig. „Die Lauda Air suchte damals Flugbegleiter und erstmals auch Männer“, sagt Rumler. Lauda habe die Kollegschaft bezüglich des Marktführers Austrian Airlines „immer auf Kurs“ gehalten: „Fliegen können andere auch. Wir müssen besser sein im Service, supersaubere Flieger haben und mit bestem Essen trumpfen“, zitiert er Lauda. Jeder Mitarbeiter sei stolz gewesen, für Lauda Air zu arbeiten. „Niki Lauda war ein Visionär, zielorientiert, Realist und hatte einen trockenen Humor.“ Es sei eine schöne Zeit gewesen. „Ich möchte sie nicht missen.“

Lauda starb am Montag im Alter von 70 Jahren. In die Formel 1 stieg er 1971 ein. Dreimal holte er den Weltmeistertitel. Für Aufsehen sorgte sein Unfall 1976, der ihn zeichnete. Nur sechs Wochen später kehrte er auf die Rennstrecke zurück. Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Rennsport war der geborene Wiener unter anderem als Luftfahrtunternehmer und im Aufsichtsrat von Mercedes-AMG Petronas Motorsport tätig.

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