Apothekenkooperationen

Test: Alphega schlägt Mea und Elac knapp

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Berlin -

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv elf Apothekenkooperationen auf Service und Preis untersucht. Alphega-Apotheken gehen mit dem Qualitätsurteil „gut“ als Testsieger aus der Studie hervor und verweisen damit die Sanacorp-Kooperation Meine Apotheke (Mea) und die Guten-Tag-Apotheken von Elac Elysée auf Platz zwei und drei. Am schlechtesten hat Avie abgeschnitten. Insgesamt ist die Servicequalität der Branche im Vergleich zur Vorstudie von einem befriedigenden auf ein gutes Niveau gestiegen.

Die Alphega-Apotheken konnten sich im Vergleich zur Vorstudie aus dem Jahr 2015 von Platz fünf auf Platz eins verbessern und geht mit dem Qualitätsurteil „gut“ hervor. Demnach erzielte die Kooperation sowohl bei der Filialberatung als auch am Telefon das jeweils beste Ergebnis. Die Mitarbeiter vor Ort nehmen sich viel Zeit für die Gespräche und weisen auf die korrekte Einnahme sowie Wechselwirkungen der Medikamente hin, heißt es weiter. Zudem falle die Reaktion auf Beschwerden sehr kundenorientiert aus. Der telefonische Service überzeugte die Tester mit sehr kurzen Wartezeiten und kompetenten Angestellten. Auch beim Preis zählen die Alphega-Apotheken zu den drei günstigsten Anbietern. Gegenüber dem Apothekenverkaufspreis (AVP) würden Kunden im Schnitt über vier Prozent sparen, so die Autoren der Studie.

Der Testsieger der Vorstudie, die Sanacorp-Kooperation Meine Apotheke (Mea), wurde auf Platz zwei verwiesen, erhielt aber ebenfalls das Qualitätsurteil „gut“. Die Mitarbeiter überzeugten die Tester in den Beratungen vor Ort, beispielsweise hinsichtlich der Informationen zur Einnahme der Medikamente. Auch Fragen der Kunden hätten sie meist umfassend beantwortet. Ebenfalls positiv werteten die Studienautoren die kurzen Wartezeiten bis zur Beratung. Am Telefon seien die Auskünfte fachlich stets korrekt und inhaltlich gut verständlich. Preislich liegt die Kooperation im Schnitt unter dem Listenpreis, zählt aber nicht zu den drei günstigsten Anbietern.

Auf den dritten Rang kommen die Guten-Tag-Apotheken, ebenfalls mit Qualitätsurteil „gut“. Die Angestellten zeigten sich sehr kommunikationsstark, freundlich und hilfsbereit und gaben verständliche Informationen zu den Medikamenten, heißt es in der Studie. Auch mit sauberen Räumlichkeiten, meist barrierefreier Filialgestaltung und häufig angebotenen Zusatzservices konnte die Kooperation überzeugen. Und beim Preis-Check konnten die Guten-Tag-Apotheken punkten. Der Studie zufolge liegt sie im Schnitt um drei Prozent unter dem Apothekenverkaufspreis (AVP) aus der Software und ist damit im Vergleich preislich attraktiv.

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