Apo-Discounter schluckt Deutsche Internet Apotheke

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Berlin - Das große Fressen unter den Versandapotheken geht weiter. Apo-Discounter hat die Deutsche Internet Apotheke (DIA) übernommen. Damit setzt das Leipziger Apotheker-Ehepaar Kirsten und Helmut Fritsch im Konkurrenzkampf gegen DocMorris und Shop-Apotheke auf eine Vorwärtsstrategie. Angeblich wird bereits nach weiteren Übernahmekandidaten gesucht – was in der Branche Gerüchte anheizt, dass ein neuer Investor eingestiegen sein könnte.

Noch vor einem Jahr standen bei Apo-Discounter die Zeichen auf Verkauf. Dem Vernehmen nach durfte Ströer vor einiger Zeit in Leipzig in die Bücher sehen. Der Medienkonzern wollte nach der Vitalsana-Übernahme weitere Versender zukaufen, um schnell eine kritische Masse zu erreichen. Doch ein Deal kam offenbar nicht zustande, stattdessen warf Ströer das Handtuch und verkaufte die ehemalige Schlecker-Tochter im Herbst weiter an DocMorris/Zur Rose.

Apo-Discounter legte den Vorwärtsgang ein. Im Frühjahr vergangenen Jahres übernahm die Leipziger Versandapotheke Internetseite und Kundenstamm des Konkurrenten Medipolis aus Jena. Nun folgt mit DIA der zweite Versender innerhalb kurzer Zeit. Dem Vernehmen werden weitere Kandidaten gesucht, Helmut Fritsch soll bei zahlreichen Versendern angeklopft haben. „Denen geht es darum, sich ordentlich aufzuplustern“, sagt ein Branchenkenner.

Mit DIA-Chef Tobias Loder soll Fritsch bereits seit einigen Monaten im Gespräch gewesen sein. Der Inhaber der Kristall-Apotheke im Hürth-Park in Erftstadt bei Köln hatte die Versandapotheke erst zum Jahreswechsel 2015/2016 übernommen. Angeblich hatte er einen Freundschaftspreis bezahlt, denn es gab langjährige Kontakte: Der Vorbesitzer Philipp Heift hatte Jahre zuvor in der Apotheke von Loders Mutter gearbeitet.

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