Urlaubskiller Reisediarrhoe

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Berlin -

Sommer, Sonne und Erholung: Das ganze Jahr herrscht Vorfreude auf den Urlaub. Doch was tun, wenn die Erholung durch Reisediarrhoe dahin ist? Um sich vor Beschwerden zu schützen, gibt es einige vorbeugende Maßnahmen; im Akutfall können Medikamente und Hausmittel helfen.

Nahezu jeder Dritte ist im Urlaub betroffen: Besonders häufig treten Reisedurchfälle in Ländern rund um den Äquator auf. In den Ländern herrschen oft nicht die gleichen Hygienestandards wie hierzulande. Es kommt zu Bauchkrämpfen und Durchfall, häufig gehen die Beschwerden mit Übelkeit und Erbrechen einher. Auch Kreislaufprobleme können durch den Flüssigkeitsverlust und das warme Klima möglich sein.

Die Ursachen für eine Reisediarrhoe sind vielfältig: Neben Infektionen mit Bakterien oder Viren kann auch die Nahrungsumstellung schuld sein, denn andere Gewürze oder scharfe Speisen können den Magen-Darm-Trakt reizen und ihn aus dem Gleichgewicht bringen. Manchmal ist jedoch auch einfach die Nervosität schuld: Die Vorfreude auf die Auszeit und Sorgen über den reibungslosen Ablauf führen häufig zu nervösen Beschwerden, die sich durch ähnliche Symptome bemerkbar machen.

Ein Reisedurchfall dauert in der Regel zwischen zwei und fünf Tage an und ist eine kurzfristige Erkrankung, die von selbst wieder verschwindet. Gehen die Beschwerden mit hohem Fieber, starken Schmerzen oder Blut und Schleim im Stuhl einher oder dauern sie länger als fünf Tage an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei starken Beschwerden sollte Bettruhe eingehalten werden.

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