Mit Spucktests gegen Corona

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Mehrere Hersteller bieten Spucktests zur Erfassung von Sars-CoV-2 an. Im Video zeigt der zehnjährige Sohn von Care Integral-Geschäftsführer Timo Scharpenberg wie es geht.

Berlin - Die Bundesregierung will ihre Corona-Teststrategie ändern. Auch Laien sollen sich künftig selbst auf Sars-CoV-2 testen können. Aktuell sind verschiedene Selbsttests in der Prüfung – darunter auch sogenannte Spucktests.

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Der Hilfsmittelanbieter Care Integral aus Schleswig-Holstein hat einen Spucktest neu im Sortiment. Die Firma gehört zur Unternehmensgruppe Unizell Medicare und hat das Sortiment an die Coronakrise angepasst, vertreibt etwa einen Luftfilter und betreibt ein Schnelltestzentrum in Lübeck. Für den Spucktest Hotgen wurde jetzt eine Listung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für die Anwendung durch Laien beantragt.

Bei dem Produkt Hotgen spuckten die Kunden in einen Speichelsammler, eine Art Trichter. Die Probe wird im Anschluss in eine Testkassette gegeben, die das Ergebnis nach etwa 15 Minuten anzeigt. Die Sensitivität liege bei 96 Prozent, die Spezifität bei 99,78 Prozent. „Schnelltests werden bei der Eindämmung der Pandemie eine wertvolle Unterstützung bieten“, sagt Geschäftsführer Timo Scharpenberg. Spucktests seien ein echtes Allleinstellungsmerkmal, man spare sich das Personal für den Abstrich. Zudem sei die Durchführung leichter. Wie einfach es geht, zeigt sein zehnjähriger Sohn in einem Video.

Auch die Firma Modl hat einen Spucktest im Sortiment. Das bayerische Unternehmen ist eigentlich im Bereich Energie und Mechatronik tätig. Beim Test Joysbio wird die Mundflüssigkeit in einen mitgelieferten Beutel gespuckt. Im Anschluss soll der Inhalt aus einer Pufferflasche in ein Extraktionsreagenzglas gedrückt werden. Danach werden drei Tropfen Speichel aus dem Sammelbeutel entnommen und ebenfalls in das Röhrchen gegeben. Diese Mischung landet letztlich in der Testkassette. Das Ergebnis soll nach 15 Minuten ablesbar sein.

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