Opioide ohne Rezept: Apotheker droht Berufsverbot | APOTHEKE ADHOC
Anklage in 56 Fällen

Opioide ohne Rezept: Apotheker droht Berufsverbot

, Uhr
Berlin -

Innerhalb von drei Jahren soll ein Apotheker in mehreren Fällen verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Rezept abgegeben haben. Aktuell läuft die Verhandlung vor dem Schöffengericht Marburg. Dem Mann droht ein Berufsverbot.

Der damalige Inhaber von drei Apotheken ist wegen 56 Handlungen angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, von Mai 2016 bis Juni 2019 Rx-Arzneimittel ohne Rezept an verschiedene Personen abgegeben zu haben. Dabei soll es sich unter anderem um Tramal, Fentanyl, Tilidin, Bromazepam, Bisohexal, Metoprolol, Ofloxacin und Tadalafil gehandelt haben.

Dopingmittel abgegeben

Der Pharmazeut solle auch in mehreren Fällen an eine Person Testosteron-haltige Produkte abgegeben haben, sagte eine Gerichtssprecherin. „Die Verhängung eines Berufsverbots kommt in Betracht.“ Am ersten Verhandlungstermin am vergangenen Freitag seien Zeugen vernommen worden.

Wie sich der 62-jährige Apotheker gegenüber den Vorwürfen positioniert, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die nächste Verhandlung ist für den 8. April angesetzt. Dann sollen Sachverständige gehört werden. Auch ein Urteil könnte gesprochen werden, da für die Verhandlung zwei Termine geplant sind.

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