MAK-Apotheker Kiesow

Möbel-Auktion nach Filial-Fusion Alexander Müller, 23.02.2018 15:05 Uhr

Berlin - Eine neue Filiale zu eröffnen, ist immer eine spannende Angelegenheit. Apotheker Albrecht Kiesow hatte noch eine besondere Herausforderung zu meistern. Er hat das Haus mitsamt der Apotheke eines Kollegen gekauft, dessen und seine benachbarte Filialapotheke an dem neuen Standort fusioniert. Jetzt muss er nur noch die Einrichtung seiner alten Apotheke versteigern.

Kiesow betreibt die Brücken-Apotheke im thüringischen Mühlhausen sowie drei Filialen in Gotha, Bad Langensalza und wiederum Mühlhausen. In Bad Langensalza hatte Kiesow die Chance, die Mohren-Apotheke von Franz Studener zu übernehmen. Er schlug zu, immerhin konnte er sich so einen etwaigen neuen Konkurrenten vom Hals halten.

Weil aber seine eigene Filiale, die zweite Brücken-Apotheke, nur 160 Meter entfernt war, legte er die beiden Standorte zusammen. Seit Jahresbeginn sind die Teams beider Apotheken im Gebäude der Mohren-Apotheke aktiv. Die Lage ist besser, es gibt Parkplätze im Hof hat und die Fläche ist bedeutend größer. Nach einem umfassenden Umbau ist Kiesow mit seiner Filiale umgezogen und hat beide Apotheken zusammengeführt. Die Brücken-Apotheke ist geschlossen.

Doch was tun mit der Einrichtung? Kiesow startete kurzerhand eine Auktion: Meistbietend werden die Möbel inklusive Rezeptur- und Laborausstattung, ein Kommissionierer sowie zwei Datenkassen abgegeben. Verkauft wird an das höchste bis zum 5. März eingehende Gebot. Selbstabholung ist Bedingung.

Kiesow bietet drei HV-Tische, bestehend aus Kassenblock und 1 bis 2 Abgabeelementen, neun Freiwahlregale mit Spiegelrückwänden, Plexiglasbeschriftungsblende und Lichtrohr, viele Freiwahl- und Aktionskörbe, zehn Sichtwahlregale von Willach mit Längsteiler und je zwölf Querteilern. Zur Einrichtung gehören auch Arbeitsplatz für PKA, Vorratsregale sowie die Einrichtung von Notdienstzimmer, Labor, Rezeptur und Miniküche.

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