FFP2, CE-Zertifizierung, Ventil, Visier & Co.

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Berlin - Aufgrund der steigenden Infektionszahlen wird das Maskentragen in immer mehr Städten auch an der frischen Luft zur Pflicht. Insbesondere hochfrequentierte Einkaufsstraßen kommen auf die Liste der Maskenpflicht. Die einzelnen Maskentypen unterscheiden sich dabei stark in ihrer Filterleistung. Zahlreiche Abkürzungen, aufgedruckt auf die Maske, geben die wichtigsten Informationen zum Produkt. Nachfolgend eine Übersicht über die verschieden Mund-Nase-Bedeckungen inklusive Download.

Zum Download

Grob lassen sich Masken in folgende drei Typen einteilen: Alltagsmasken, OP-Masken und Partikelmasken. Unter Alltagsmasken fallen alle selbstgenähten Mund-Nase-Bedeckungen. Da es hier eine Vielzahl an Möglichkeiten zum verwendeten Material gibt, kann keine genaue Schutzwirkung angegeben werden. OP-Masken dienen eigentlich dem Schutz des Umfeldes. Durch das Tragen werden Patienten oder Produkte (Sterilherstellung) geschützt. Partikelmasken schützen das Umfeld und den Träger. Hier werden verschiedene Filterklassen unterschieden. In Europa existieren die Klassen FFP1, FFP2 und FFP3. Diese sind nach EN 149:2001+A1:2009 europaweit normiert.

Abkürzungen auf der Maske

Auf jeder einzelnen Maske müssen die Filter- und Prüfkriterien aufgedruckt sein. So ist jedes Modell mit der zugehörigen Filterklasse gekennzeichnet. Es können mehrere Filterklasse-Bezeichnungen parallel verwendet werden. So sind aktuell Masken mit dem Aufdruck KN95 und FFP2 am Markt. Das bedeutet, dass das Modell höchstwahrscheinlich aus China kommt und dort dem geltenden Standard KN95 entspricht. Der chinesische Standard KN95 entspricht weitestgehend dem europäischen FFP2-Standard. Ebenfalls gleichwertig: Der amerikanische N95 Standard und der australische P2 Standard.

Neben der Filterklasse muss auch eine CE-Zertifizierung vorhanden sein. Ist ein Modell entsprechend der EU-Verordnung (EU)2016/425 zertifiziert, so darf das CE-Zeichen mit der vierstelligen Kennnummer der Zertifizierungsstelle, sowie die erfüllte EN-Norm aufgedruckt werden. Des Weiteren muss der Herstellername und die genaue Artikelkennzeichnung deklariert sein. Im Umkarton liegt eine Konformitätserklärung des Herstellers bei. Ein Link zu einer entsprechenden Online-Version ist ebenfalls möglich. Auf Anfrage muss der Hersteller eine sogenannte EU-Baumusterprüfbescheinigung vorweisen können.

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