Spielzeug

Die erste Playmobil-Apotheke Alexander Müller, 23.12.2018 12:13 Uhr

Berlin - Wer jetzt immer noch nicht alle Geschenke zusammen hat, hier ein heißer Tipp: 44 Jahre nach der Einführung der ersten Playmobil-Figuren verkauft der fränkische Hersteller Geobra Brandstätter in diesem Jahr erstmals eine Apotheke. Ärzte und Krankenhäuser gibt es schon länger, jetzt wird die Lücke in der Arzneimittelversorgung geschlossen. Pharmazeuten mit Herzblut seien allerdings gewarnt: Die Gestaltung ist etwas klischeebelastet – und der Aufbau ist eine Herausforderung.

Für leidenschaftliche Konstrukteure ist die Apotheke eine große Enttäuschung. Sie besteht fast ausschließlich aus sehr kleinen Einzelteilen, die mit viel Fingerspitzengefühl in die Regale gestellt werden müssen. Hier übt sich zumindest spielend, wer sich tatsächlich für den Beruf begeistert und später bei den Trennungsgängen ein ruhiges Händchen benötigt.

Was besonders deprimierend ist: Man bekommt die Apotheke nicht einmal in einem schönen Umkarton, sondern die Einzelteile in einem schmucklosen Plastiksack (der immerhin an der Kasse in einer tollen Playmobiltüte landet). Und das hat folgenden Grund: Man kauft zunächst nur die Inneneinrichtung. Die Apotheke läuft nämlich unter „Zubehör und Ergänzungen“.

Wer eine „richtige“ Apotheke eröffnen möchte, benötigt zusätzlich den Artikel „Neues Ladengebäude“ mit Bodenplatte, Außenwänden, Vordach und Markise. Dieser Korpus lässt sich für weitere Geschäfte aus der Kategorie „City Life“ verwenden, als da wären: die Pizzeria, das Postamt, der Friseursalon und das Wintersportgeschäft. Sensible Apotheker vermeiden lieber den Detailvergleich, der Friseursalon ist nah an einer Apotheke in pink.

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