Augentropfen

Artelac Splash MDO: Zurück zum alten Pumpsystem APOTHEKE ADHOC, 08.02.2019 11:26 Uhr

Berlin - Back to the roots heißt es für die Mehrdosenbehältnisse der Artelac-Augentropfen. Im September 2017 hatte der Hersteller Bausch + Lomb das Pumpsystem der konservierungsfreien Augentropfen umgestellt. Seit Januar ist das seitliche Zusammendrücken Geschichte und die Tropfflaschen werden wieder mit dem bewährten System der Vorgängerflasche ausgeliefert.

Nicht jede Innovation kommt beim Kunden gut an. Diese schmerzliche Erfahrung musste Bausch + Lomb machen. Obwohl bei der Einführung des neuen Pumpsystems das Wohl der Nutzer im Fokus standen, musste festgestellt werden, dass mit der neuen Flasche „die Kundenbedürfnisse in den Bereichen einfache, intuitive Verwendung und zuverlässige Dosierung leider nicht erfüllt werden konnten“, räumt das Unternehmen ein.

Im Sommer 2018 war man noch optimistisch, unterschied sich doch der neue einzigartige Pumpmechanismus von allen im Markt befindlichen Augentropfen. Einfach und sicher sollte die Handhabung für die Verwender sein. Der seitliche „Hebel“ der Mehrdosenophtiole musste nur zusammengedrückt werden. „Wie bei jeder Veränderung braucht auch diese Umstellung sowohl bei den Anwendern als auch beim Fachpersonal etwas Zeit, sich zu etablieren.“ Vor mehr als einem halben Jahr befand sich der Pumpmechanismus noch in der „Testphase“, allerdings arbeitete Bausch + Lomb schon zu diesem Zeitpunkt mit Hilfe des kontinuierlichen Kundenfeedbacks an einer optimalen Lösung.

Die Rückmeldungen der Verbraucher nahm das Unternehmen als Herausforderung und hat sich mit unterschiedlichen Lösungsoptionen zum Thema Pumpmechanismus auseinandergesetzt. Schließlich ist man zum bewährten System zurückgekehrt. „Relevante Voraussetzungen wie intuitive Handhabung gepaart mit einer unkomplizierten Anwendung hat das alte System laut Feedback von langjährigen Artelac-Verwendern zur Zufriedenheit der Kunden erfüllt. Daher wurde entschieden, zu diesem System zurück zu wechseln“, so Bausch + Lomb.

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