Entsorgung

Weg mit dem Dreck – Altmedikamente richtig entsorgen Maria Köpf, 03.01.2018 15:18 Uhr

Die Entsorger verfahren deutschlandweit unterschiedlich mit Sondermüll aus Apotheken. Am Beispiel Berlin lässt sich dies leicht veranschaulichen. Hier kann die schwarze Medi-Tonne bei der BSR bestellt werden. Sie ist mit einem orangenen Sticker gekennzeichnet: „Altmedikamente, gemischte Siedlungsabfälle und nichtinfektiöse medizinische Abfälle“. Die Medi-Tonne ist kostenpflichtig: Bei 120 Litern entrichtet die Apotheke 33,49 Euro, das doppelte Volumen kostet 39,07 Euro. Beim Müllheizkraftwerk in Ruhleben wird der gesammelte Inhalt alle 14 Tage verbrannt und als Heißdampf energetisch wieder nutzbar gemacht.

Viele Gemeinden bieten eine Beseitigung von Medikamenten über Schadstoffmobiles an. Dies sind Müllwagen, die Altarzneimittel an vorherbestimmten Sammelstellen abholen.

Um Kinder und Unbefugte besonders zu schützen, gilt laut Bundesgesundheitsministerium (BMG), „eine Gefährdung Dritter und die Wiedergewinnung der Arzneimittel für Unbefugte“ auszuschließen. Als „Sondermüll“ sind also die folgenden Altarzneimittel zu behandeln: Chemikalien, spitze oder infektiöse Gegenstände wie Spritzen und Kanülen, Zytostatika, Verbandmaterialien, Sprays mit Asthmatika, Quecksilberthermometer, infektiöse Materialien wie Impfstoffe. Bei Spritzen und Kanülen kann eine Ausnahme gemacht werden, wenn diese „durchstichsicher“ – wie in einem Kanüleneimer – verpackt sind. Anderenfalls sollten auch sie gesondert entsorgt werden. Salben mit Kortisonen müssen dagegen – falls die Tube beschädigt ist – unbedingt in den Sondermüll. Ist die Tube unbeschädigt, lässt sie sich als Hausmüll entsorgen.

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