„Gib der Natur nicht den Rest!“

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Berlin -

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) startete Mitte Januar eine Kampagne zugunsten der Natur. Unter dem Motto „Gib der Natur nicht den Rest“ informiert das Ministerium im Januar und Februar über die richtige Entsorgung von Medikamenten. Ziel der Aktion ist die Reduzierung von Wirkstoffrückständen in Flüssen, Seen und Trinkwasser.

Altmedikamente = Siedlungsabfall

Als Siedlungsabfall werden Abfälle aus privaten Haushalten und vergleichbaren Einrichtungen, sowie hausmüllähnliche Abfälle (aus Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen) bezeichnet. Die Entsorgung des Hausmülls liegt im Zuständigkeitsbereich der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger – in der Regel die Kommunen. Die Kampagne klärt darüber auf, dass Arzneimittel nicht in die Toilette oder den Abfluss gehören. Je nach Kommune gibt es unterschiedliche Entsorgungswege, die den Verbrauchern eine flächendeckende Entsorgungsmöglichkeit garantieren sollen. Hierzu zählen:

  • Graue Restmülltonne
  • Schadstoffsammelstelle
  • Recyclinghof
  • Apotheke

„Richtig entsorgen wirkt“

Ein unvermeidbarer Teil kommt mit dem Urin oder beim Stuhlgang in die Umwelt. 20 bis 45 Prozent der Bevölkerung entsorgen abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medikamente über die Toilette oder die Spüle, das zeigt eine Befragung des Institutes für sozial-ökologische Forschung aus dem Jahr 2015. Dieser Anteil ist vermeidbar.

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