Antidiskriminierung

Sexuelle Belästigung – was tun? Carolin Bauer, 13.03.2018 10:29 Uhr

Berlin - Die Unwissenheit bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ist hoch. Das geht aus einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hervor. Vielen Beschäftigten sei nicht klar, dass jede Form der Aufdringlichkeit im Arbeitskontext – und sei es nur ein Blick – verboten ist. Für den Schutz der Angestellten ist der Inhaber per Gesetz verantwortlich. Problematisch wird es, wenn der Chef der Täter ist.

Ein Blick ins Dekolleté, ein anzüglicher Witz, eine scheinbar zufällige Berührung: Die Antidiskriminierungsstelle unterscheidet drei Arten von sexueller Belästigung. Als verbale Anzüglichkeiten werden etwa sexuelle Bemerkungen, aufdringliche Beleidigungen oder Kommentare zur Kleidung, zweideutige Bemerkungen, Aufforderungen zu intimen Handlungen oder sexualisierte und unangemessene Einladungen verstanden.

Zu non-verbalen Belästigungen zählen aufdringliches, einschüchterndes Starren, Hinterherpfeifen, unangemessene Annäherungsversuche in sozialen Netzwerken, unerwünschte E-Mails mit sexuellem Bezug oder unsittliches Entblößen. Die dritte Kategorie – physisch – umfasst jede unerwünschte Berührung, auch wenn sie scheinbar zufällig geschieht. Auch wiederholte körperliche Annäherungen, wiederholtes Herandrängeln sowie wiederholt die übliche körperliche Distanz, die etwa einer Armlänge entspricht, nicht zu wahren, sind verboten.

Das Unwissen ruft hervor, dass sich viele Betroffene nicht richtig zur Wehr setzen können. Nur ein Fünftel der Beschäftigten wüssten, dass der Arbeitgeber laut Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) alle Angestellten vor sexueller Belästigung schützen muss.

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