Nicht kratzen!

Fünf Tipps gegen Juckreiz Cynthia Möthrath, 02.08.2019 09:15 Uhr

Berlin - Starker Juckreiz kann viele Ursachen haben: Meist liegt trockene Haut oder eine Hauterkrankung wie Neurodermitis oder Psoriasis zugrunde. Aber auch Nahrungsmittelallergien, Stress, Stoffwechselerkrankungen, Parasiten oder Inhaltsstoffe von Kosmetika können Auslöser sein. Chronischer Juckreiz kann Betroffene ebenso belasten wie Schmerzen. Damit der quälende Juckreiz vergeht, kommen hier fünf Tipps.

Tipp eins: Kreislauf durchbrechen
„Nicht kratzen!“ ist ein Ratschlag, den Betroffene oft zu hören bekommen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Denn Juckreiz kann sehr belasten und endet häufig in einem Teufelskreis. Durch das Kratzen entstehen kleine Verletzungen in der Haut, die die Pforten für Bakterien und Keime öffnen. Dadurch können Entzündungen entstehen, die wiederum mit Juckreiz und Schmerzen einhergehen.

Um den Kreislauf zu durchbrechen, muss der Juckreiz gestoppt oder unterdrückt werden. Alternativ ist es auch sinnvoll, die Fingernägel kurz zu feilen und scharfe Kanten zu entfernen. Nachts ist der Juckreiz durch die Bettwärme oft am schlimmsten. Unbewusst wird im Schlaf gekratzt. Um Verletzungen zu vermeiden eignen sich Baumwollhandschuhe, die in verschiedenen Größen erhältlich sind.

Tipp zwei: Juckreiz wegkühlen
Beim Juckreiz handelt es sich um eine Missempfindung der Haut. Um die Nerven kurzzeitig zu betäuben eignet sich Kälte besonders gut: Kalte Umschläge, kühlende Cremes und Lotionen oder Kalt-Warm-Kompressen und Eisspray können helfen. Der entstehende Kältereiz kann die Schmerzrezeptoren vorübergehend blockieren. Der ideale Aufbewahrungsort für die Kompressen ist der Kühlschrank, nicht das Eisfach. Außerdem sollten sie keinen direkten Hautkontakt haben und nicht länger als 15 Minuten auf der Stelle verbleiben, um Hautverletzungen zu vermeiden.

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