Neurodermitis bei Kindern

Emollientien als Basispflege für Säuglinge APOTHEKE ADHOC, 29.05.2019 14:31 Uhr

Berlin - Die atopische Dermatitis ist eine chronische Erkrankung, von der 15 bis 30 Prozent aller Kinder in Industrieländern betroffen sind. 60 Prozent der Kinder erkranken bereits vor dem ersten Lebensjahr. Die Basispflege der Haut ist besonders wichtig, um schubfreie Zeiten zu verlängern und wirkstoffhaltige Zubereitungen einsparen zu können.

Der europäischen Leitlinie Neurodermitis liegen vier Stufen und die entsprechenden Therapien zu Grunde. Einen großen Stellenwert in der Stufentherapie der atopischen Dermatitis nimmt die Basistherapie ein, die in der aktuellen europäischen Leitlinie 2018 eine feste Empfehlung gefunden hat. Die Experten empfehlen laut Leitlinie, in allen Stufen der atopischen Dermatitis eine Basistherapie anzuwenden.

Neben Aufklärungsprogrammen zählen auch Emollienzien und die Vermeidung klinisch relevanter Allergene zum Grundstock. Emollienzien sind Externa, die traditionell frei von aktiven Wirkstoffen sind und eine rückfettende Eigenschaft haben. Die Wirksamkeit von Emollienzien wurde in Studien belegt. Die tägliche Anwendung einer Basispflege könne von Geburt an die Entstehung von Neurodermitis bei Risikopopulationen signifikant reduzieren.

Die Basispflege ist auch zur Anwendung im Rahmen einer Intervallbehandlung bei Hauterkrankungen bestimmt. Sie wird häufig im Wechsel mit kortikoidhaltigen Salben oder Cremes verwendet. Durch feuchtigkeitsspendende und rückfettende Inhaltsstoffe soll eine Hydratation der Haut bewirkt werden. Ein erhöhter Hydratationszustand der Haut führt wiederum zu einer verbesserten Schutzfunktion mit längeren schubfreien Zeiten. Die Basispflege der Haut sollte zwei bis dreimal täglich erfolgen.

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