Fälschungen vermeiden: So wird geprüft

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Kommt es bei der Betrachtung der Anschrift oder anderer Impfungen zu Auffälligkeiten, sind Apotheker:innen angehalten, mit dem Impfling in den Dialog zu treten. Unklarheiten müssen vor der Generierung des QR-Codes aus dem Weg geräumt werden. Bei unvollständigen Angaben soll an die jeweilige Praxis beziehungsweise das jeweilige Impfzentrum verwiesen werden.

Kein persönliches Erscheinen

„Es ist nicht zwingend erforderlich, dass diejenige Person, für die das Zertifikat ausgestellt wird, auch unbedingt persönlich in der Apotheke erscheint. Wenn z. B. ein Elternteil erscheint und Impfbücher und Ausweise der kompletten Familie vorlegt, ist die Ausstellung der nachträglichen Impfzertifikate nach entsprechend gründlicher Prüfung zulässig“, so die Abda. Dieses Vorgehen minimiert unter Umständen auch die Kundenanzahl in der Apotheke. Aktuell wissen die Apotheken nicht, wie hoch die Nachfrage gleich zu Beginn der Aktion ist.

Noch kann das Modul nicht genutzt werden. „Ab Montag, dem 14. Juni 2021, ca. 7:30 Uhr wird das Modul im Apothekenportal genutzt werden können", informiert die Abda. Für einen reibungslosen Ablauf empfiehlt sie übrigens einen eigenen Arbeitsplatz, an dem nur die Zertifikate generiert werden. Dieses Vorgehen würde das Tagesgeschäft weniger stören.

Jeder ist ausstellungsberechtigt

Ausstellen können übrigens alle Apothekenmitarbeiter:innen – egal ob Apotheker:in, PTA, PKA oder eine sonstige Person. „Der Apothekenleiter kann die Tätigkeit an andere Mitarbeiter der Apotheke (Apotheker oder andere Mitarbeiter) delegieren, die die entsprechenden Kenntnisse zur Erstellung der Zertifikate haben. Er muss sicherstellen, dass das von ihm eingesetzte Personal diese Leistung fachlich kompetent durchführen kann und es in geeigneter Weise beaufsichtigen.“

Eine Übersicht als Download gibt es hier.

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