Gemeinsamer Bundesauschuss

Innovationsfonds: Mehr Anträge als Geld APOTHEKE ADHOC, 03.04.2018 14:47 Uhr

Berlin - Der Run auf den Innovationsfonds setzt sich auch 2018 fort: Abermals können 300 Millionen Euro an Fördermitteln vergeben werden, die beantragten Summen überschreiten den zur Verfügung stehenden Betrag bei Weitem. Der Innovationsausschuss entscheidet über die Zuteilung der Mittel im Herbst.

Innerhalb der gesetzten Frist sind beim Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) 93 Anträge zur Förderung von Projekten zu neuen Versorgungsformen eingegangen. Zu allen sechs Themenfeldern der jüngsten Förderwelle wurden Anträge eingereicht. Bereits Ende Februar waren mehr als 200 Anträge im Bereich der Versorgungsforschung eingegangen.

Das Antragsvolumen aller eingereichten Anträge zu neuen Versorgungsformen beträgt knapp 440 Millionen Euro und übersteigt somit deutlich die tatsächlich jährlich zu vergebende Fördersumme von 225 Millionen Euro. „Es zeigt sich erneut, dass das Ideenpotenzial zur Verbesserung der medizinischen Versorgung noch längst nicht ausgeschöpft ist. Die im Koalitionsvertrag enthaltene Verstetigung des Innovationsfonds über die ursprünglich vorgesehenen vier Jahre hinaus ist auch vor diesem Hintergrund ein sehr wichtiger und zukunftsweisender Schritt“, sagte Josef Hecken, Vorsitzender des G-BA und des Innovationsausschusses.

Der Expertenbeirat wird nun mit der Begutachtung und Bewertung der Anträge zu der am 20. Oktober 2017 veröffentlichten themenspezifischen Förderbekanntmachung beginnen. Voraussichtlich im Herbst erfolgt dann die Entscheidung zur finanziellen Förderung der ausgewählten Projekte.

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