20-Prozent-Quote für Grippeimpfstoffe

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Eine weitere wesentliche Vereinbarung ist die grundsätzlich generische Verordnung von Grippeimpfstoffen: In Rheinland-Pfalz war dies im Vergleich zu anderen Bundesländern in der aktuellen Saison schon üblich. Vor allem den Apotheken soll diese Vereinbarung helfen, bei kurzfristigen Engpässen auf andere Grippeimpfstoffe ausweichen und die Patienten ordnungsgemäß beliefern zu können. Unberührt von dieser Vereinbarung bleiben natürlich die gegebenenfalls unterschiedlichen Zulassungen.

Die am 14. März mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verabschiedeten Vorgaben zu einer wirtschaftlichen und flexiblen Verordnung von Grippeimpfstoffen mit klaren Regelungen zur neuen Apothekenvergütung untermauern die am Runden Tisch besprochenen Punkte. Im Bezug auf die Abrechnung ändert sich durch das TSVG in Rheinland-Pfalz für die Apotheken bis auf den 75-Euro-Deckel nichts. Auch in der aktuellen Saison lag der Abrechnungspreis pro Impfdosis bei einem Euro bei generischer Verordnung durch die Ärzte.

Auf Länderebene können zusätzlich vertragliche Vereinbarungen getroffen werden beziehungsweise noch geltende Vereinbarungen gegebenenfalls angepasst werden. Durch sie kann die genaue Versorgung wie beispielsweise die generische Verordnung festgehalten werden. In Rheinland-Pfalz wird eine solche Vereinbarung aktuell vorbereitet, die die bestehende Vereinbarung ablösen soll. Bätzing-Lichtenthäler hält den gemeinsam gefundenen Kompromiss für eine zielführende Lösung, im Sinne einer guten Versorgung in der kommenden Wintersaison. Sie erwartet nun eine zügige Umsetzung.

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