Baden-Württemberg

AOK: Keine Vorfahrt für Importe

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München -

Die AOK Baden-Württemberg setzt sich für eine Abschaffung der Importquote ein. Einsparungen durch Reimporte seien marginal und machten nur 0,3 Prozent ihrer jährlichen Gesamtausgaben für Arzneimittel von rund 1,8 Milliarden Euro aus, hieß es von der Krankenkasse.

Dabei sei klar, dass es keineswegs um eine Abschaffung der Reimporte an sich gehen könne, so eine Sprecherin der Kasse. Aber einigen wenigen Marktteilnehmern per Quote und trotz nur marginaler Wirtschaftlichkeit einen Marktanteil zu garantieren, passe nicht in einen wettbewerblich geprägten Markt.

Die massiven Qualitätsprobleme der Reimporteure in Zusammenhang mit Arzneimittelfälschungen und -diebstählen in den vergangenen Monaten seien zudem ein Problem, das eine gesetzlich verankerte Vorfahrtsregelung für Reimporte ins Abseits stelle, hieß es weiter.

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