Kabinettsbeschluss zum Sparpaket

Hier lobt Lauterbach die Apotheken – und knöpft ihnen 120 Mio. Euro ab

, Uhr
Karl Lauterbach spart bei Pharmaindustrie und Apotheken.
Berlin -

Vergiftetes Lob und offenes Misstrauen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lobt die Apotheken – und knöpft ihnen gleichzeitig 120 Millionen Euro pro Jahr ab. Die Warnungen der Pharmaindustrie schlägt er in den Wind: Es gebe keinen Beweis, dass der Inflationsausgleich nicht ausreiche, erklärte er auf die Frage, ob eine Verlängerung des Preismoratoriums in Zeiten der Rekordinflation die richtige Maßnahme sei. „Wir sehen keine Abwanderung. Wir sehen keine Insolvenz. Aber wir sehen weiter Gewinne“, so Lauterbach. „Man muss unterscheiden zwischen dem, was vorgetragen wird und teilweise auch plausibel klingt, und dem, was empirisch zu sehen ist.“

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Keine Sicherheitsbedenken
Impfstoff-mRNA in Muttermilch»
Sars-CoV2-Arbeitsschutzverordnung verlängert
Hygienekonzept: Was gilt in Apotheken?»
Schlafprobleme bei Kindern möglich
Paracetamol: Gefahr in der Schwangerschaft?»
Diabetiker:innen bekommen Schwierigkeiten
Lieferengpass bei Insuman: Pen statt Patrone»
Fettleibigkeit verschlechtert die Prognose
Adipozyten fördern Brustkrebswachstum»
ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick
Kassen schicken Geldtransporter zu Apotheke»
Preisanpassung bei Apothekenserver
NGDA: Securpharm wird teurer»
Funktion der Immunzellen gestört
Zecken: Speichel hemmt Abwehr»
Limit für geringfügige Beschäftigung erhöht
Minijob: 70 Euro mehr verdienen»
A-Ausgabe Oktober
90 Seconds of my life»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Das Kindermagazin der my life Familie
Platsch»
Debatte geht in die nächste Runde
EMA befürwortet Biosimilar-Austausch»
Jede Verordnungszeile einzeln
Mehrfachverordnungen: Wie wird beliefert?»
Was wird von der Kasse erstattet
Retaxgefahr: Sprechstundenbedarf auf Rezept»