„Test-Fiasko“: Theurer rechnet mit Spahn ab

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Berlin - Der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat nach den Beschlüssen des Corona-Spitzentreffens vor einem Mangel bei Testkapazitäten gewarnt. Theurer machte dafür am Donnerstag Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, aber auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) verantwortlich.

„Dass es scheinbar noch einige Wochen dauern wird, bis Schnelltests überhaupt flächendeckend in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen werden, grenzt an Arbeitsverweigerung der Minister Spahn und Altmaier”, kritisierte Theurer.

Zudem fehle ein Gesamtkonzept, in das die Eigentests integriert werden könnten. „Damit geht das Impf-Desaster übergangslos mit dem Test-Fiasko weiter”, sagte der FDP-Politiker. „Es ist nicht zu verstehen, warum die Bundesregierung für den notwendigen Impfturbo und Testturbo nicht Erfahrungen aus erfolgreichen Ländern wie den USA nutzt.”

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Mittwochabend klargestellt, dass Schnelltests millionenfach da seien. „Die haben wir in großer Menge. Und deshalb trauen wir uns auch zu, ab 8. März solche Angebote zu machen.” Schnelltests könnten in Testzentren, Apotheken oder Praxen gemacht werden. Sie müssen von geschultem Personal vorgenommen werden.

 

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