Apothekenkunden sollen unterschreiben

Abda-Petition gestartet

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Berlin -

„Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag jetzt umsetzen!“ Unter diesem Motto hat die Abda am Donnerstag eine Petition gestartet. Möglichst viele der täglich drei Millionen Kundinnen und Kunden in den Apotheken vor Ort sollen ihre Unterschrift für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung geben.

„Wir wollen Patientinnen und Patienten eine Stimme geben, um die Bundesregierung aufzufordern, das Apothekensterben zu beenden und die Arzneimittelversorgung für die Herausforderungen der Zukunft zu sichern“, so Abda-Präsident Thomas Preis zum Start der Petition: „Die Menschen in Deutschland haben das Recht auf eine kompetente und schnelle Arzneimittelversorgung durch eine Apotheke in der Nähe. Wir fordern die Bundesregierung auf, das Apothekenhonorar unverzüglich zu erhöhen und für die Zukunft eine jährliche Anpassung festzulegen – so, wie es seit fast einem Jahr im Koalitionsvertrag steht.“

Die Petition ist Teil der neuen Kampagne „Uns gibt’s nicht zum Nulltarif!“, die die Abda Ende Januar als Reaktion auf den Kabinettsbeschluss zur Apothekenreform eingeläutet hatte. Die Apothekerschaft fordert die Bundesregierung auf, das Apothekenhonorar auf 9,50 Euro pro rezeptpflichtigem Arzneimittel anzupassen. Die chronische Unterfinanzierung über Jahre hinweg habe dazu geführt, dass seit 2013 fast 20 Prozent der Apotheken schließen mussten. Das vorliegende Reformgesetz biete dazu keine Antwort.

„Selbstverständlich bietet diese Petition auch eine hervorragende Möglichkeit für die Inhaberinnen und Inhaber der 16.000 Apotheken sowie ihre 160.000 Beschäftigten, ihren Unmut darüber zu äußern, dass die Bundesregierung weiterhin zögert, den Koalitionsvertrag endlich umzusetzen und die Apotheken zu stärken“, so Preis. „Die Apotheken werden ab sofort Social-Media-Postings, Plakate, Handzettel und andere Möglichkeiten nutzen, um ihre Kundinnen und Kunden auf die Petition hinzuweisen. Die Unterstützung der Petition geht schnell und unkompliziert: Einfach den QR-Code scannen, Name und E-Mail-Adresse eintragen – und fertig!“

Hier geht es zur Petition.

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