Engpass bei Fucidine

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Berlin - Leo Pharma hat aktuell Probleme alle Packungsgrößen der antibiotischen Fucidine Salbe zu liefern. Die Salbe wird bei infizierten Hauterkrankungen eingesetzt.

Die mittlere Packungsgröße der Fucidinsalbe kann aktuell von Leo Pharma nicht produziert werden. Der Lieferengpass ist beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet und soll bis voraussichtlich Mitte Dezember anhalten.

Laut Hersteller ist nur die N2-Größe (30g) betroffen. „Bei der Packungsgröße 30g gibt es voraussichtlich einen Engpass von wenigen Wochen“, teilt ein Sprecher des Unternehmens mit. Die 15 g und 100 g Tuben seien uneingeschränkt lieferfähig. „Wie bei anderen komplex hergestellten Produkten auch, lässt sich bei Arzneimitteln, die besonderen Freigaben unterliegen, nicht prinzipiell ausschließen, dass vorübergehend gewisse Packungsgrößen nicht in ausreichender Menge in die Versorgung gelangen.“

Bei Nichtverfügbarkeit der 30 Gramm Tube können Apotheken die kleinere Packungsgröße mit 15 Gramm Salbe abgeben. Die enthaltende Fusidinsäure weist bakteriostatische Eigenschaften auf. Der Stoff ist wirksam gegen eine Vielzahl von Erregern und kann auch bei Hautinfektionen mit Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) eingesetzt werden.

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