Bestellfax

Dr. Mann: Ibu-Engpass? Bei uns nicht! APOTHEKE ADHOC, 21.09.2018 14:47 Uhr

Berlin - Der anhaltende Lieferengpass von Ibuprofen setzt den Apotheken zu. Das Schmerzmittel nicht abgeben zu können, bringt viele in Erklärungsnot. Einzelne Apotheker versuchen, Vorräte anzulegen. Wer aktuell Ibuprofen braucht, sollte sich beeilen. Der Hersteller Dr. Gerhard Mann wirbt mit einem zeitlich begrenzten Angebot für sein OTC-Präparat.

Dr. Gerhard Mann kann apothekenpflichtiges Ibuprofen liefern. Der Hersteller macht die Apotheken per Fax derzeit auf seinen Bestand an Ibu 400 aufmerksam. „Ibu ausverkauft? Bei uns nicht“, lautet die Ansage des Tochterunternehmens von Bausch + Lomb. Im Angebot sind zwei Packungsgrößen zu 20 und 40 Stück. Ab zehn bestellten Packungen winkt ein Barrabatt von 30 Prozent, ab 50 Packungen gibt es 50, ab 100 Packungen sogar 70 Prozent Nachlass. Dazu kommen Skonto und Valuta.

Der Mindestbestellwert liegt bei 50 Euro. Die Ware werde „zu sofort“ geliefert. Nach bis zu drei Tagen sollen die Packungen in der Apotheke ankommen. Allerdings ist das Angebot begrenzt und gilt nur bis kommenden Donnerstag. Der Hersteller mahnt zudem, dass die Bestellung ausschließlich für den Eigenbedarf der Apotheke gilt. „Eine Weitergabe an den Groß- und Zwischenhandel ist unzulässig“, heißt es in dem Anschreiben.

Der Engpass an Ibuprofen geht auf die Rohstofflieferanten zurück. BASF, einer von sechs Rohstofflieferanten weltweit, kann nach eigener Einschätzung voraussichtlich erst Ende des Jahres seine Produktion wieder aufnehmen. Grund ist die Prüfung einer Anlage im texanischen Bishop, die zuvor repariert werden musste. Der Konzern hat ein Spezialkommando eingestellt, das jede Ecke der Fabrik unter die Lupe nehmen soll.

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