Zwei Kulifarben: Sachverständige zweifelt an Gutachten

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Für zwei Mitarbeiter seien Schulungsunterlagen und Qualifikationsnachweise erst nachträglich ausgestellt wurden. Weder PEI noch LZG hätten dokumentiert, wann welche Proben aus der Kühlung genommen wurden.

Das LZG hatte im November 2016 eine Razzia im Zytolabor der Alten Apotheke und eine Wirkstoffprüfung der beschlagnahmten Krebstherapien durchgeführt. Der stellvertretende Leiter Christoph Luchte sagte laut Correctiv, er sei unsicher gewesen, genügend Kapazitäten für den Fall zu haben. Darum habe er das PEI hinzugezogen. Das PEI untersuchte sowohl die 29 Zubereitungen mit monoklonalen Antikörpern, die am Tag der Razzia in der Alten Apotheke beschlagnahmt wurden, als auch den Infusionsbeutel, den PTA Marie Klein zur Polizei gebracht hatte.

Der Leiter des IBMP, Professor Dr. Fritz Sörgel, hatte ein Gutachten zur Nachweisbarkeit von Wirkstoffen in den beschlagnahmten Infusionsbeuteln erstellt, das sich die Verteidigung von S. zu eigen machte. Sie will erreichen, dass die Auswertungen des LZG und des PEI vor Gericht nicht anerkannt werden. Ohne nachgewiesene Unterdosierungen hätte die Anklage ein Problem.

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