Pilotprojekt sieht große Chancen in der Telemedizin

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Delmenhorst - Telemedizin sollte im hausärztlichen Notdienst künftig eine feste Rolle spielen. Dieses Fazit haben heute die Verantwortlichen eines Modellprojektes in Delmenhorst, Ganderkesee und Lemwerder gezogen.

Seit einem Jahr wird in den drei Orten der kassenärztliche Bereitschaftsdienst am Wochenende von Fachkräften wie Notfallsanitätern übernommen, die bei Bedarf per Ferndiagnose von einer Ärztin oder einem Arzt unterstützt werden.

Das Projekt sei ein Erfolg, sagte der Projektverantwortliche und ärztliche Leiter der Telemedizin am Klinikum Oldenburg, Daniel Overheu. In Zeiten des Hausarztmangels gerade in ländlichen Gebieten könne eine solche Arbeitsweise helfen, die medizinische Versorgung sicherzustellen, sagte Helmut Scherbeitz von der Kassenärztlichen Vereinigung.

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