Panzerknacker: Einbrecher stehlen Tresore aus zwei Apotheken

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Berlin - In Baden-Württemberg scheinen Einbrecher ihr Unwesen zu treiben, die es auf die Tresore in Apotheken abgesehen haben: Innerhalb von zwei Nächten überfielen sie zwei Apotheken in benachbarten Orten und klauten die Panzerschränke. In der Hofapotheke in Donaueschingen konnten sie unbemerkt einen 200 Kilogramm schweren Safe entwenden. Um wie viele Täter es sich handelt und wie sie den Safe wegbekommen haben, ist bisher nicht bekannt.

Auf den ersten Blick sieht die Hofapotheke im Zentrum von Donaueschingen ganz normal aus: keine eingeschlagenen Scheiben, keine aufgebrochenen Türen, keine sonstigen Spuren. Was passiert ist, hat auch Inhaber Peter Meess am Mittwochmorgen erst auf den zweiten Blick erkannt: Als er um 7.30 Uhr seinen Dienst antreten wollte, fiel ihm auf, dass ein seitliches Fenster zum Büro offen stand. „Ich war am Vortag als Letzter gegangen und war mir sicher, dass ich das Fenster nicht offen gelassen hatte“, sagt er. „Mir war sofort klar, dass da was nicht in Ordnung ist.“

Die Einbrecher hatten die Fenster zur Offizin ausgehebelt, allerdings ohne dabei die Glasscheiben zu zerstören. Die Fenster seien dennoch ziemlich stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ansonsten habe es keine Verwüstungen gegeben, es fehlte nur etwas Münzgeld – und der Tresor. „Der Tresor wiegt leer schon über 200 Kilogramm und ist 1 bis 1,20 Meter hoch“, erklärt Meess. „Als die den damals gebracht haben, waren das drei Leute und die hatten ganz schön zu tun.“ Außerdem war der Tresor zusätzlich im Boden befestigt, er wurde aus der Verankerung gerissen. „Keine Ahnung, wie die das gemacht haben“, sagt Meess.

Verlassen haben die Verbrecher die Apotheke offenbar durch eine in der Apotheke integrierte Bautür. Zumindest habe dort der Schlüssel von innen gesteckt. Um den Tresor vom Tatort weg zu transportieren, benötige man mindestens einen Kleintransporter, so Meess.

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