Nervenerkrankungen

Eiswasser bringt fast 50 Millionen Euro dpa, 26.08.2014 13:07 Uhr

Berlin - Selbst Kermit der Frosch aus der Muppet Show ist jetzt dabei. Im Schneeballeffekt erfasst die „Ice Bucket Challenge“ weltweit Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung. Jeder, der sich an der „Eiskübel-Herausforderung“ beteiligt, nominiert zugleich weitere Personen, die es ihm nachtun sollen – alles für einen guten Zweck, der Erforschung der unheilbaren Nervenkrankheit ALS. Im Internet gibt es inzwischen Tausende Videos dazu.

Bei der Aktion übergießen sich die Teilnehmer mit einem Kübel Eiswasser und stellen ein Video dazu ins Netz, zum Beispiel auf Facebook. Dessen Gründer Mark Zuckerberg hat seine persönliche Dusche dort längst dokumentiert – und gleich Bill Gates, den reichsten Mann der Welt und Gründer von Microsoft, erfolgreich aufgefordert, es ihm nachzutun. Auch Apple-Chef Tim Cook nahm eine kalte Dusche, ebenso George W. Bush, Justin Timberlake, Lady Gaga und Gwyneth Paltrow.

Mit der ungewöhnlichen Aktion werben die Teilnehmer um Spendenbereitschaft für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS. Wer das Wasser nicht scheut, spendet mindestens 10 US-Dollar (rund 7,60 Euro). Wer kneift, soll 100 Dollar geben. Nach Angaben der ALS Association sind mit der Eiskübel-Aktion inzwischen mehr als 62 Millionen Dollar (rund 47 Millionen Euro) zusammengekommen.

Die Amyotrophe Lateralsklerose führt zu einer unheilbaren Schädigung von Nervenzellen und ist in den meisten Fällen tödlich. Zu den bekanntesten Betroffenen gehört der Physiker Stephen Hawking. Auch der verstorbene Maler und Bildhauer Jörg Immendorff litt an dieser Krankhe

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