10 Millionen Euro für Klinikapotheke

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Berlin -

Die Klinikapotheke der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhält einen Teilneubau. In den neuen Räumen sollen Zytostatika und parenterale Ernährung hergestellt werden. Gefördert wird der Bau vom Land Niedersachsen. Der Landtag hat dem Projekt im Umfang von rund 10 Millionen Euro zugestimmt. Das neue Labor ist allerdings nur eine Zwischenlösung.

In Göttingen soll eine komplett neue Universitätsklinik entstehen. „Mit dem Teilneubau ermöglichen wir es, diese Versorgung auch während der Phase des Klinikneubaus lückenlos und unter Einhaltung der technischen Standards sicherzustellen“, sagt der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Der Haushaltsausschuss des Landtags hat das Projekt genehmigt. Der Neubau des Labors soll in der Nähe der Apotheke auf dem UMG-Campus errichtet werden. Außerdem sollen die neuen Reinraumräume an die weiteren Versorgungsgebäude angebunden sein.

Das Land investiert insgesamt rund 9 Millionen Euro in das Labor. Die UMG zahlt knapp 1,1 Millionen Euro. Der Teilbereich der UMG-Apotheke werde dringend benötigt, sagte Professor Dr. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG. Mit dem Neubau könne der Betrieb der Kinderintensivmedizin mit ihrer Frühgeborenenversorgung unterstützt und die Herstellung der Medikation der Krebspatienten auf einem hochmodernen Stand betrieben werden.

Für viele Eltern der Region sei die UMG Anlaufstelle für eine „hochklassige und verlässliche Versorgung“ der Frühgeborenen, so Kroemer. „Die Apotheke der Universitätsmedizin ist von zentraler Bedeutung für die qualitätsgesicherte Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten sowie frühgeborenen Kindern“, bekräftigt Thümler. Die Interimslösung des Teilneubaus sei nötig, weil die bestehenden Räume zu klein und die gesetzlichen Anforderungen an die Technik gestiegen seien.

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