XXL-Kommissionierer

Der Doppel-Rowa von der Isar

, Uhr
Berlin -

Diesen 400.000-Euro-Rowa kann man nicht so einfach last minute ordern. Der Neue im Klinikum rechts der Isar in München ist eine beeindruckende Maßanfertigung: 13,5 Meter lang, 1,60 Meter breit, in seinem Innern schlummern 70.000 Medikamentenpackungen.

Kaum ist der neue Kommissionierer in Betrieb, träumen die Apothekenmitarbeiter schon von der nächsten Größe. „Wir hätten gern ein paar Meter mehr gehabt“, sagt Martina Fischer, Fachapothekerin für klinische Pharmazie und stellvertretende Abteilungsleiterin. Aber leider war nicht mehr Platz vorhanden. „Er besteht deshalb aus zwei Geräten, die gekoppelt sind“, erklärt sie. Der Aufbau erfolgte schrittweise, Modul für Modul.

Das wichtigste Auswahlkriterium war die Packungskapazität. Size matters. Platz ist im Klinikum rechts der Isar ein kostbares Gut. Das Krankenhaus befindet sich in Innenstadtlage, sodass für einen größeren Kommissionierer nicht etwa ein neues Gebäude gebaut werden kann. Wohin also mit einem Gerät, lang wie ein Omnibus? „Wir haben mehr Ware als Platz vorhanden ist“, beschreibt die Apothekerin die Situation. Auf 34 Palettenstellplätzen wird derzeit alles gelagert, was nicht in den Kommissionierer passt und schnell verfügbar sein muss.

Trotz des Raumproblems sind die 15 Apothekenmitarbeiter glücklich mit dem neuen Rowa. „Der alte Apparat war fast 20 Jahre alt, es gab keine Ersatzteile mehr“, erzählt Fischer aus der Praxis. Zuletzt musste per Hand nachgefüllt werden. „Im Idealfall passten 40.000 Packungen hinein.“ Jetzt sind es fast doppelt so viele.

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