Kommissionierautomaten

„Golli“ arbeitet im Schaufenster

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Berlin -

Als Heike Kouril-Arlt ihre erste eigene Apotheke übernahm, war sie von der Unordnung leicht schockiert. Das Warenlager der Apotheke St. Ulrich im baden-württembergischen Sulzbach sei einigermaßen chaotisch gewesen. Kurz nach dem Kauf ordnete sie den Komplettumbau an und investierte in den einzigen „männlichen Mitarbeiter“ – Golli, ein Kommissionierautomat.

Kouril-Arlt übernahm die Apotheke im Juli 2013. Zuvor war die Approbierte in mehreren Apotheken als Angestellte tätig. Viele hätten mit einem Kommissionierer gearbeitet. Kouril-Arlt war an die Abläufe und Ordnung gewöhnt. „In meiner Apotheke stand ich erst einmal vor einem Problem: Chaos im Warenlager“, erinnert sie sich. Das Generalalphabet sei ziemlich durcheinander gewesen, so Kouril-Arlt.

Für die neue Inhaberin war klar: Sie will einen Kommissionierautomaten. Mit der Firma Gollmann wurde sie einig. Der Automatenhersteller aus Halle lieferte bereits im September den Automaten. Die komplette Offizin wurde umgebaut und auch von außen gab es Veränderungen.

Die Apothekerin wollte, dass ihre Kunden einen Einblick in die neue Technik bekommen. „Hier auf dem Land hatte damals noch keine Apotheke einen Automaten.“ Die Kunden seien neugierig gewesen, wie das Gerät funktioniert. Der Automat wurde an die Außenwand angebaut. Die Inhaber ließ deshalb die Schaufenster speziell bekleben. Sie ließ ein Sichtfenster frei, durch das das „Innenleben“ des Automaten von außen beobachtet werden kann.

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