Versandapotheken

Rezeptabo für DocMorris und Apotal Alexander Müller, 06.01.2015 15:17 Uhr

Berlin - Seitdem Rx-Boni verboten sind, haben vor allem ausländische Versandapotheken ein Rx-Problem – der Rezeptanteil fällt. DocMorris versucht noch mit allen Mitteln, mit immer neuen Boni rosa Aufträge hinter die Grenze zu holen, scheitert damit aber regelmäßig vor Gericht. Jetzt verfolgt die Versandapotheke eine neue Strategie: Über die Berliner Firma Medabo lassen sich DocMorris sowie Konkurrent Apotal Folgerezepte besorgen. Pikant: Medabo-Geschäftsführer Dr. Daniel Lewinski ist ein von den Apothekerorganisationen ausgezeichneter Kollege.

Die Idee bei Medabo ist nicht neu: Wie bei Ordermed bestellen Patienten ihre Folgerezepte online, die Firma schickt den Auftrag an die Arztpraxis – zusammen mit einem Freiumschlag, der an DocMorris oder Apotal adressiert ist. Kunden können vorab zwischen den beiden „Partnerapotheken“ wählen. Der Dienst ist für die Patienten kostenfrei.

Bezahlt wird der Service von den Versandapotheken. DocMorris und Apotal geben Medabo einen Teil ihres Rezepthonorars ab. Details zu dem Konditionsmodell werden nicht verraten. Die Vergütung soll aber unabhängig von den verordneten Arzneimitteln sein.

Die Vorteile laut Medabo: „Kein Weg zum Arzt, kein Weg zur Apotheke.“ Auch der zweite Gang zur Apotheke – falls die Medikamente nicht vorrätig seien – könne gespart werden, außerdem würden die Arztpraxen entlastet, heißt

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