Pillbox: Start-up spannt Apotheken ein

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Aktuell hat Pillbox nach eigenen Angaben etwa 500 Nutzer, Tendenz steigend. Neukunden werden demnach alleine durch Online-Marketing gegeneriert. Es gibt sogar eine Warteliste. Die Gründer wollen im behutsamen Maß nach und nach mehr Patienten aufnehmen. Versorgt wird bundesweit. Vor einem Jahr startete das Konzept mit 30 Nutzern, der Kloster-Apotheke in Düsseldorf und dem Blisterzentrum Nordhorn als exklusive Partner. Das Testprojekt sollte die Prozesse optimieren um Stellschrauben für einen reibungslosen Prozess zu drehen. Diese Alleinstellung ist nun vorbei und andere Partnerschaften möglich. Noch ist unklar, ob die Kloster-Apotheke dabei bleibt, zwei weitere Apotheken hat Pillbox angeblich schon mit im Boot.

Pillbox-Kunden erhalten auf nicht verschreibungspflichtige Produkte 10 Prozent Rabatt. So will man verhindern, dass die Kunden in den Versandhandel abwandern, und garantieren, dass tatsächlich alle Arzneimittel, die eingenommen werden, erfasst werden. Für den Service zahlen die Nutzer 15,95 Euro im Monat, inklusive Versandkosten.

Zuzahlungen und Kosten für weitere Apothekeneinkäufe werden den Kunden dann von Pillbox in Rechnung gestellt. Das Start-up geht bei den Apotheken und Blisterzentren in Auslage, die an das Unternehmen eine Sammelrechnung stellen. Jeder Kunde erhält aber eine seperate Auflistung seiner geleisteten Zuzahlungen. Von Pillbox erbrachte Dienstleistungen wie Folgerezeptanforderungen werden als Pauschalbeträge von der Apotheke vergütet.

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