Pillbox: Start-up spannt Apotheken ein

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Berlin - Einfach muss es sein und bequem. Das Start-up Pillbox hat sich auf die Fahne geschrieben, den Patienten den Weg zum Arzneimittel zu verkürzen und  Lücken in der Versorgungskette zu schließen. Wie? Indem die Apotheken die ausgeschrieben Dienstleistungen – Medikationscheck, Verblisterung und Botendienst – erbringen und für die Teilnahme zahlen.

Pascal Evecek und Christian Lenski sind die Gründer von Pillbox, ihnen geht es nach eigenem Bekunden primär um eine Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). Evecek hat Wirtschaftswissenschaften studiert und nach seinem MBA-Abschluss das Gesundheitssystem zu seinem Metier gemacht. Als Gründer eines Ärztehauses hat er den Markt durch verschiedene Brillen gesehen. „Das Problem war immer der Umgang mit den Medikamenten. Die einen wundern sich, warum die Pille plötzlich rot ist, die anderen fragen, wie das Arzneimittel einzunehmen ist. Die Ärzte wissen aufgrund der fehlenden gemeinschaftlichen Datenlage oft nicht, welche Arzneimittel die Patienten eigentlich einnehmen.“

Der Gründer sieht „die vermeidbaren Medikationsfehler als gesellschaftliches Problem“. „Die jetzige Struktur vom Disponieren bis zur Einnahmesicherheit hat Lücken.“ Diese will Pillbox schließen und zeigen, dass auch „ein kleines Start-up etwas tun kann“. Das Unternehmen aus Düsseldorf beschäftigt aktuell fünf feste Mitarbeiter. Dem gegenüber stehen etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland, die regelmäßig drei oder mehr Medikamente einnehmen, davon wenden 30 Prozent diese Medikamente nicht wie verordnet an.

Wie funktioniert Pillbox? Nutzer registrieren sich für pill:scription und erhalten somit die Services pill:check, pill:kit, pill:delivery und pill:fill. Der Kunde bevollmächtigt das Start-up zur Kommunikation mit Apotheken und behandelnden Ärzten. Und erspart sich so den Gang in die Apotheke. Pillbox will mit Vor-Ort-Apotheken zusammenarbeiten, mitmachen kann jeder, der dem Anforderungsvertrag zustimmt. „Ambitionen, mit Versandapotheken zu arbeiten, haben wir nicht“, versichert Evec

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