Pharmalogistik

Schwarze Zahlen bei Trans-o-flex APOTHEKE ADHOC, 19.10.2016 14:24 Uhr

Berlin - Trans-o-flex hat im September erstmals nach längerer Zeit wieder ein positives operatives Ergebnis (EBITDA) verzeichnet. Im kommenden Jahr soll das Ergebnis insgesamt wieder leicht positiv sein.

Der Grund für die positive Entwicklung sei der Sanierungsplan, der unter den neuen Eigentümern Amberger und Schoeller eingeschlagen wurde. So habe man sich unter anderem „schonungslos“ von unprofitablen Sendungsmengen und Kunden getrennt.

Bis 2018 sollen mehr als 56 Millionen Euro in IT, Fahrzeuge, Umschlagzentren und Mitarbeiterschulung fließen. Das Logistikgruppe strebt eigenen Angaben zufolge für die ausgewählten Zielbranchen eine dauerhafte Qualitätsführerschaft an. So habe man kürzlich die Eckpunkte der neuen Pharmalogistikstrategie vorgestellt, deren Kernelemente die aktive Temperaturführung aller Arzneimitteltransporte sowie die Digitalisierungsoffensive GDP+ seien. Damit will das komplett erneuerte Managementteam die Alleinstellungsmerkmale von Trans-o-flex absichern und ausbauen.

Wann unter dem Strich wieder schwarze Zahlen stehen werden, verrät Trans-o-flex nicht. Das EBITDA steht für den Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf materielle und immaterielle Güter und zeigt damit noch nicht das endgültige Betriebsergebnis. Investitionen und Schuldenlasten drücken das Ergebnis vor Steuern.

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